Versöhnung/Buße

 
„Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.“  (Lk 15, 21-24)
 
Nirgends hat Jesus schöner gesagt, was im Bußsakrament geschieht, als im Gleichnis vom barmherzigen Vater: Wir verirren uns, verlieren uns, verpfuschen unser Leben. Doch unser Vater wartet auf uns mit großer, unendlicher Sehnsucht. Er verzeiht uns, wenn wir zurückkommen, nimmt uns wieder an und vergibt die Sünde. Jesus selbst hat den Aposteln, damit auch jedem Priester, die Kraft übertragen, Sünden zu vergeben.
Wir brauchen diesen Ort, an dem wir immer wieder neu mit Gott und der Kirche versöhnt werden. Das ist die Beichte. Voraussetzung für die Vergebung der Sünden ist der Mensch, der sich bekehrt und der Priester, der ihm im Namen Gottes die Lossprechung von seinen Sünden erteilt. 

Beichtgelegenheit gibt es in unserer Pfarre immer eine halbe Stunde vor den Sonntagsmessen und nach Vereinbarung.